
Das Kühlsystem Ihres Fahrzeugs besteht aus mehr als nur einem Kühler, einer Wasserpumpe, einem Thermostat, einem Lüfter und einem Kühlmittel. Nun ja, genau das ist es, aber zu einem effektiven Kühlsystem gehört noch viel mehr als nur die Teile. Sie müssen aufeinander abgestimmt sein, um den Motor (und das Getriebe/Öl) gleichmäßig und ohne Überhitzung richtig zu kühlen. Es gibt so viele Variablen bei der Gestaltung von Kühlsystemen, die große Probleme bereiten können. Sie denken vielleicht, dass Sie ein ernstes Motorproblem haben, aber vielleicht haben Sie einfach den falschen Kühlerdeckel.
Die einfache Antwort lautet absolut nicht. Es gibt so viele verschiedene Stile und Typen von Motorkühlern, dass es verwirrend sein kann, aber es gibt ein paar Stile, die am häufigsten vorkommen. Vor den 1980er Jahren bestand nahezu jeder Heizkörper aus einer Kupfer-Messing-Legierung, die die beste Wärmeübertragungsrate bietet. Das Problem bei Kupfer-Messing (kurz CB) besteht darin, dass die Rohre dicker sein müssen und jedes Rohr mithilfe von Lötzinn mit der Endplatte verbunden wird. Dadurch werden die CB-Kühlerkerne dicker und nehmen mehr Platz ein. Mitte der 80er Jahre wurden Kupfer und Messing immer schwieriger zu bekommen, sodass OEMs auf Aluminiumkühler umstiegen. Auch Aluminium leitet Wärme gut, allerdings nicht ganz so gut wie CB. Der Unterschied besteht darin, dass Aluminiumrohre viel dünner sind, sodass Sie mehr Rohrreihen im gleichen Raum wie bei einem CB-Kern unterbringen können.
Aluminium-Kühlerkerne haben mehr Rohrreihen mit dünneren Wänden, was sie im Vergleich zu CB-Kernen gleicher Größe effizienter macht. „Mit Aluminium können wir mehr Kühlmittel auf kleinerem Raum bewegen“, sagte uns Cochran. „Wenn wir es nur auf den Platz beschränken, entscheiden wir uns für Aluminium.“ Das bedeutet nicht, dass Aluminiumkerne perfekt sind, sie müssen jedoch vor Elektrolyse geschützt werden, einer elektrochemischen Reaktion, die in jedem Motorkühlsystem auftritt. Die Lösung besteht darin, eine Opferanode im Kühlsystem zu betreiben. Aluminiumheizkörper sind schwer zu reparieren. Wenn sie also ausfallen, müssen sie ersetzt werden.